Direkt nach den Janoa wurden auch die Dras vorgestellt. Wer es sumpfig mag, wird diesen Stamm lieben. Erfahrt alles über die Dras aus der Übersetzung.

Durch die gemeinsame Herkunft der Dras und Janoa, teilen sich die beiden Stämme ihre hohe Körpergröße und ihre besonderen Augen. Doch als sie getrennte Wege gingen, entwickelten sich die Dras durch ihre Migration in die Sümpfe anders weiter. Sie wurden mit 1,95m etwas größer und mit nur 60-75kg etwas leichter als ihre Vorgänger. Sie waren weder darauf angewiesen auf hohe Dschungelbäume klettern zu müssen, noch fokussierte sich ihre Gesellschaft auf die Begabung des Individuums. Schließlich verloren sie die Muskeln, die die Mitglieder des Stammes der Janoa noch heute auszeichnen. Die Dras haben sehr blasse, weiße Haut, schwarzes Haar und magere Gesichter. Sie werden mit gelben Augen geboren, die im Laufe ihrer Adoleszenz, mit seltenen Ausnahmen, lilafarben werden. Mit den dunklen Ringen um ihre Augen, wirken die Dras oft wie düstere Ghoule.

Vorteile

Über viele Jahrhunderte sank der Einfluss des Sumpfes in die Haut, die Knochen und die Essenz der Dras.

  1. Hohe Gift und Toxinresistenzen - das Leben im Sumpf verstärkte die Giftresistenz der Dras, die heute nur noch rudimentär in den Janoa vorhanden ist.
  2. Immunität gegen Krankheiten – durch das Leben mit dem ständigen Verfall des Sumpfes entwickelten sie eine Imunität gegen Krankheiten.
  3. Eiserner Magen – die Dras können auch zersetztes oder verrottetes Essen zu sich nehmen und trotzdem alle Nährstoffe daraus ziehen.
  4. Dreckiges Wasser – die Dras können verunreinigte Flüssigkeiten trinken ohne negative Folgen fürchten zu müssen. Dazu gehört auch Alkohol, weshalb es sehr schwer ist die Dras betrunken zu machen.

Nachteile

  1. Blasse Haut – die Dras bekommen schnell Sonnenbrände, die sich zu Wunden entwickeln können.

Stats (Sozial > Mental / Physik)

Alle Lebewesen in Elyria liegen entlang eines dreigliedrigen Koordinatensystems. Jede Achse steht für ein anderes Attribut: Mental (Wille, Vernunft, Fokus), Sozial (Überzeugung, Intuition, Führungskraft) und Physik (Stärke, Wendigkeit, Ausdauer). Hier ist die Veranlagung der Dras zu diesen drei Attributen dargestellt. Dabei ist zu beachten, dass die Startwerte eines Charakters zwar auf seinen Eltern basieren, die Blutlinie jedoch vorgibt, wie schnell man dieses Attribut verbessern kann.

  • Physik
    • Im starken Kontrast zu ihren gemeinsamen Ahnen, den Janoa, legen die Dras gar keinen Wert auf Äußerlichkeiten und Begabungen. Die durchnässte und weiche Umgebung des Sumpfes hat sie über die Jahre schwach werden lassen.
  • Mental
    • Die Dras haben über die Jahre viel gelitten, jedoch nichts von ihre Entschlossenheit verloren. Im Gegenteil, es spornte ihren Willen und Fokus zu Höchstleistungen an.
  • Sozial
    • Die Dras stellen die Gemeinschaft und die gemeinschaftliche Zusammenkunft über das Individuum. Sie kennen die Motivation der anderen Stämme, sind geschickte Unterhändler und entdecken Täuschungsversuche auch in großen Gruppen. Ihre scheinbar desinteressierte Art versteckt lediglich ihre wahre Motivation, was sie zu exzellenten Lügnern macht.

Geschichte

Ein Großteil ihrer Geschichte verbrachten die Dras auf der Flucht. Ursprünglich entsprangen sie dem Stamm der Janoa aus den Tropen. Doch dann entwickelten die Janoa sichtbare Streifen auf ihrer Haut, genannt Blaschko Streifen. Diese Streifen dienten den Janoa als natürliches Camouflage, was ihnen einen großen Vorteil bei der Jagd brachte. Doch nicht alle Familien entwickelten diese Streifen. Diejenigen, die keine Streifen entwickelten wurden die „Unmarkierten“ genannt. Über die Jahre wurden sie zu Pseudosklaven der Janoa. Irgendwann flohen die „Unmarkierten“ aus dem Regenwald und wurden zu den Dras.

Auf dieser Pilgerreise trafen sie in den Feuchtgebieten auf die To’resk. Obwohl sie eine Zeit lang versuchten sich den To’resk anzuschließen, wurden sie ausgestoßen. Als Ausgestoßene zweier Stämme fanden sie eine neue Heimat in der unwirklichsten Umgebung: die unbewohnbaren und verrottenden Sümpfe. Als die Dras hier ankamen war ihre Zahl, durch Krankheiten und Fieber, stark reduziert. Die überlebenden, entmutigten Dras folgten der Vision der Zweifaltigen Königin (Two-Fold Queen). Ihre weisen Worte, wo Tod zu finden sei, dort sei auch Leben zu finden, wurden im weichen Boden des Sumpfes bestätigt. Die Dras machten es sich zur Aufgabe diese Balance aufrecht zu halten. Sie entschlossen sich zu bleiben und machten den Sumpf zu ihrer neue Heimat; ein Zufluchtsort, der sie vor allem Schaden und Leid beschützen würde. Ihre bittere Erfahrung sollte dazu führen, dass die Dras zukünftig stets hinter die Oberfläche schauen und immer nach der darunterliegenden Wahrheit suchen würden.

Kultur

Die Dras heißen viele Elemente willkommen, die andere Stämme Elyrias vermeiden oder fürchten. Sie suchen das Gleichgewicht in der Welt und in sich selbst. Die anderen Stämme empfinden die Dras als Ghoul-ähnlich, was mit Sicherheit an ihrem Aussehen liegt. Darüber hinaus erlaubt ihnen ihre Gift- und Krankheitresistenz auch die scheußlichsten und ungenießbarsten Dinge zu konsumieren.

Ihre Abneigung gegen Tattoos distanziert sie noch weiter von den Janoa. Die Dras halten einzigartige Rituale ab, in denen sie die Knochen ihrer Verstorbenen nehmen und Darstellungen aus deren Leben hineinschnitzen. Diese Memento Mori werden entweder in die eigene Behausung gehängt oder am Körper zum Andenken an die Person getragen. Dieser Vorgang dauert sehr lange, da die Dras an den natürlichen Verfall der Körper glauben und deshalb lange gewartet werden muss, bis sie die Knochen in ihren Ritualen nutzen können. Eine Leichenhalle der Dras ist im Prinzip ein Raum ohne Decke in dem die Verstorbenen liegen, bis sie verrottet sind.

Als Außenseiter haben sie einen starken Sinn für Gemeinschaft und eine gewisse Treue anderen Dras gegenüber.

Sprache

Obwohl sich die Dras schon lange von der gemeinsamen Herkunft aus dem tropischen Regenwald mit den Janoa abgespalten haben, halten sie an ihrem gemeinsamen Erbe fest und sprechen noch immer die Sprache, die vorerst „Tropisch“ genannt wird. Und trotz ihres kurzen beinahe-feindlichen Miteinanders mit den To’resk, sprechen die Dras kein „Wetlander“. Stattdessen hat ihr reger Handel mit seltenen Erzen und Metallen dafür gesorgt, dass die meisten Dras heutzutage neben „Tropisch“ auch Neran sprechen.

Religion

Die Dras, wie die Waerd, sind Diener der Zweifaltigen Königin und somit verpflichtet das Gleichgewicht zu wahren. Ihre Diener werden nicht selten missverstanden und ihnen wird oft misstraut, weil ihre Beweggründe unklar sind. Die Zweifalte Königin ist die Hüterin des Gleichgewichts; sie gibt und sie nimmt, das Schwert der Gerechtigkeit und das Geschenk der Gnade. Die Wenigen, die sie mit ihren eigenen Augen sehen konnten, beschrieben sie als Leuchtfeuer und Dunkelheit zugleich. Diejenigen, die sie noch nicht gesehen haben, glauben sie kommuniziere ihren Willen durch natürliche Phänomene. Sie halten ihre Augen auf und suchen nach Veränderungen in der Welt, um diese als Manifestation ihres Willens zu interpretieren.

Die Diener der Zweifaltigen Königin halten das Gesetz der Extrema über allem. Sie sagen, dass „Zwei gegensätzliche Kräfte, die bis zum Extrem getrieben wurden, in sich identisch sind. Ist die eine Seite geblendet vom Licht, so ist die andere Seite blind vor Dunkelheit.“

Daraus resultiert ihr Wunsch das Gleichgewicht zu wahren. Ihr Handeln geht oft gegen bestehende gesellschaftliche Konventionen, die oft von anderen Religionen vorgeschrieben werden. Die Dras glauben, dass der Tod lediglich die Natur nährt, dass Dunkelheit lediglich vom Licht geworfener Schatten ist und dass „gut“ und „böse“ von naiven Stämmen der Mann definiert wurden, um die gewünschten und ungewünschten (aber notwendigen) Taten der Diener der Zweifaltigen Königin zu erklären.

Wie in anderen Religionen teilen sich die Gläubigen bestimmte Glaubensgrundsätze. Doch es gibt auch Unterschiede zwischen den Waerd und den Dras. Die Waerd fokussieren sich auf den Tod und sehen Opferungen als natürlichen Teil des Lebenszyklus, während sich die Dras auf das Leben fokussieren und es deshalb voll auskosten und andere dazu ermuntern es ihnen gleich zu machen. Dort wo es einen Überfluss an Wild gibt, werden die Dras es jagen. Dort wo es zu wenig gibt, verteilen sich die Dras so lange, bis für jeden Einzelnen wieder genug Wild existiert. In ihren Augen gleicht die Königin alles aus. Sie ziehen es deshalb vor gut gelebt zu haben und würdig zu sterben.

Gläubige Dras tragen zwei Armreifen an beiden Armen. Es sind jeweils zwei, eines aus Jet und das andere aus Knochen. Die Armrieifen haben eine große Bedeutung für die Dras. Sie erinnern sie zum einen an ihren Glauben und den rechtschaffenden Weg, den sie zu gehen haben und zum anderen an die schwere Zeit als Diener unter den Janoa. Dras, die ihre Armbänder nicht mehr tragen, werden von der Gemeinschaft ausgeschlossen oder schließen sich selbst aus, weil sie der Dras Kultur widersprechen und der Zweifaltigen Königin nicht mehr folgen. Lediglich die Mergoin dürfen ihre Armreifen abnehmen, wenn sie zum Handeln gezwungen werden. Sie legen stattdessen einen Schal an.

Unterhaltung

Musik

Die Dras haben zwei Arten von Liedern. Die erste Art wird mit einem ganz speziellen Zweiklang im Chor gesungen und spielt somit deutlich auf die Zweifaltige Königin an. Die zweite Art von Liedern besteht aus ergreifend traurigen Balladen, die immer im Solo gesungen werden und in der Regel von bilateralen Beziehungen handelt wie Leben und Tod, Krieg und Frieden und so weiter. Instrumente werden dabei nicht benutzt, nur die Stimmen.

Wenn sie Musik aus anderen Kulturkreisen spielen, bevorzugen sie Blas- und Streichinstrumente, so wie die Ocarina oder die Harfe; in der Regel aus Ton oder Holz gefertigt.

Kunst

Die Dras sind berühmt für ihren subtilen und simplen Schmuck; am bekanntesten sind die Armreifen. Sie stellen auch andere Accessoires im gleichen Stil, jedoch ohne die religiösen und kulturellen Implikationen, her, nutzen diese jedoch vor allem für den Handel.

Sie sind für ihr Handwerk mit Jet bekannt, vor allem bei Waffen und Rüstung. Einige Handwerksmuster wurden durch die Hrothi inspiriert; das betrifft vor allem die typischen Kästchen der Dras. Die Behälter sind mit Leder ausgelegt, damit sie wasserdicht werden.

Die Häuser der Dras sind im Innern oft mit detaillreichen Strukturen und Mustern aus Ton verziert. Ob sie das aufgrund ihres Glaubens machen oder weil sie sich von den Janoa abheben wollen ist dem Betrachter überlassen.

Konzeptzeichnung der DrasKonzeptzeichnung der Dras

Ressourcen & Umwelt

Die sumpfigen Feuchtgebiete (Frischwasser) sind, trotz der Gifte und Krankheiten, die sich dort verbreiten, ein idealer Lebensraum für die Dras. Die Einsamkeit, die der Sumpf mit seiner schwierigen, exotischen Umgebung und dem ungenießbaren Essen fördert, schenkt den Dras Frieden und ganz besondere wirtschaftliche Möglichkeiten.

Die einzigartigen schwarzen Mineralien, das Holz und die seltene Flora des Sumpfes haben den Dras eine wirtschaftliche Stabilität ermöglicht. Die exotischen Pflanzen der Umgebung geben den Alchemisten Auftrieb und erweitern gleichzeitig das Nahrungsangebot. Auch einige der reptilienartigen Bewohner des Sumpfes werden von den Dras verspeist.

Nahrung

  1. Fleisch
  2. Giftige Pflanzen
  3. Fisch
  4. Essbare Baumsamen

Behausung

  1. Holz
  2. Schwarzer Stein (Jet)
  3. Schlamm

Werkzeuge & Waffen

  1. Holz
  2. Schwarzer Stein (Jet)
  3. Knochen
  4. Sumpfmetall

Kleidung

  1. Stoff (Seekundär)
  2. Leinen (Sekundär)

Behälter

  1. Schildkrötenpanzer
  2. Tierhaut
  3. Holz, Baumstümpfe

Architektur

Die Dras sind ein kompliziertes Volk, das das Gleichgewicht ehrt. Von außen sehen ihre Behausungen eher einfach und eintönig aus und passen sich so ihrer sumpfigen Umgebung an. Ihre Form ist in der Regel sehr einfach. Sie sind als Kuppeln, Kegeln oder quadratisch gebaut und bestehen aus Ton, Ästen und manchmal auch Jet. Wer wohlhabender ist, baut sein Haus aus Jet oder anderen starken Materialien, um sich vor den Elementen zu schützen. Darüber hinaus stehen die Häuser der Dras auf Stelzen. Oft haben sie Aussparungen im Boden, damit die Bewohner das darunter liegende Wasser erreichen können. Öffentliche Gebäude werden in der Regel an Land gebaut, soweit das Land nicht für die Landwirtschaft gebraucht wird.

Soziologie

Fähigkeiten und Berufe

  • Alchemist (üblich)
  • Händler
  • Jet & Sumpfmetall Schöpfer
  • Giftbrauer
  • Insektenzüchter
  • Fischer
  • Lehrer
  • Kämpfer (Mergoin)
  • Barden
  • Jewelier

Soziale Klassen

Die Dras sind ein besonders soziales Volk, das besonders viel Wert auf Harmonie legt. Ihren sozialen Klassen fehlt deshalb der nach außen gerichtete Wirkungswunsch anderer Stämme.

  1. Aequs (Adel)
  2. Librus (Aristokratie)
  3. Unius (Landadel)
  4. Prosus (Bürger)

In den Siedlungen der Dras wird die Regierung, mehr als in allen anderen Stämmen, weitestgehend von den Bürgern selbst ausgeübt. Es gibt zwar Usher (Bürgermeister), die die Gruppe leiten, doch die individuellen Aufgaben werden zwischen den Prosus und den Unius geteilt. Die zivilen Siedlungen befinden sich in ressourcenreichen, gut geschützten Gegenden des Sumpfes. Talentierte Handwerker und Produzenten senden ihre Ware zum Verkauf zu den Gemeinschaftsmärkten, damit sie sich vollends auf ihr Handwerk und die Gemeinschaft konzentrieren können.

Einige Siedlungen sind besser ausgestattet und lokalisiert, um sich Besuchern zu öffnen. Diese Siedlungen befinden sich in der Regel an besser zu erreichenden Stellen des Sumpfes, da das trübe Wasser und das Gift in der Umwelt die meisten Eindringlinge ohnehin fernhält. Durch die Erreichbarkeit dieser Siedlungen und die Tatsache, dass die gefährlichsten Bereiche des Sumpfes fernab liegen, haben diese sogenannten Gärten, von Gärtnern (Baronen) geführt, auch die besten Märkte.

Unter den Aequs arbeiten die Aufseher (Grafen) daran den Sumpf im Gleichgewicht zu halten. Der Handel zwischen den Grafschaften kann sehr locker oder sehr eingeschränkt sein, je nachdem wie die Beziehungen zu einander sind. Hierarchisch über ihnen positioniert schützen die Wirte (Herzöge) den Sumpf vor Invasionen. Es muss jedoch erwähnt werden, dass eine Invasion bisher noch nicht versucht wurde. Das wiederum bedeutet nicht, dass die Dras nicht vorbereit sind; im Gegenteil. Die Grenzen werden mit einer natürlichen Abwehr geschützt. Dazu gehören Treibsand, giftige Pflanzen und Tiere sowie mit Gift benetzte Zäune. Es ist der erste Schritt in den Sumpf, der am gefährlichsten ist.

An oberster Stelle steht der Palus.

Führung

Von einem Anführer der Dras wird erwartet, dass er vor allem selbstlos ist, um der Gemeinschaft bestmöglich dienen zu können.

Stirbt der Palus ohne Nachfolger, wird ein Nachfolger demokratisch unter den Aequs und von den Aequs selbst gewählt. Anders als bei den Neran, wählen die Dras die Person, die sie am wenigsten zum Führer ernennen wollen. Die Person, die am wenigsten Stimmen erhalten hat - also am wenigsten unbeliebt ist - wird zum neuen Palus. So wird garantiert, dass der Palus am ausgeglichensten und am unbefangensten ist und der Gemeinschaft als Ganzes dienen wird.

Bildung

Durch die gemeinschaftliche Natur der Dras, gibt es viele Orte, die für die Lehre genutzt werden. Schulen in denen Alchemie, Philosophie, Theologie, Gesang und Handwerk gelehrt wird, gehören zu den häufigsten Bildungseinrichtungen. Darüber hinaus haben die Siedlungen der Dras stets einen offenen Platz im Zentrum der Stadt, auf dem jeder frei sprechen, lehren und lernen kann.

Die Geschichte der Dras zu lernen ist besonders wichtig. Es wird deshalb so hoch gehalten, weil es zum einen die aktuelle Situation der Dras erklären und näherbringen soll und zum anderen damit sich die Geschichte nie wieder wiederholt.

Militär

Ansteckung, Vergiftung und vergiftete Waffen gehören zum Standardrepertoire der Kriegskunst der Dras. Obwohl sie Krieg grundsätzlich nicht mögen, gibt es ein paar Wenige in Machtpositionen, die wissen, dass die Fähigkeit sich zu Verteidigung überlebenswichtig ist. Sie setzen auf den Kampf durch Zermürbung ihrer Feinde, was durch den Sumpf erst ermöglicht wird. Zusammen mit den entkräftenden Effekten ihrer Waffen, enden Kämpfe oft bevor es zu erheblichen, direkten Konfrontationen kommt.

In Situationen, in denen diese Methoden fehlschlagen, wird eine Gruppe spezieller Kämpfer, genannt Mergoin, aktiv. Sie sind geschult im körperlichen und biologischen Kampf, tauchen ihre Waffen in fauligem Sumpfwasser und tragen Rüstung, die ihr furchteinflößendes Erscheinen unterstreicht. Angreifer, die besonders unklug oder dumm handeln, werden von einer Waffe verwundet und tragen Wunden davon, die bereits nach wenigen Stunden eitern und fast immer zu schweren Verletzungen oder direkt zum Tode führen.

Globale Beziehungen

Freundschaftlich

Hrothi - Obwohl sie in der Regel weit entfernt leben, haben die Dras einen gewissen Respekt vor den Hrothi. Die Dras erkennen die gute Natur der Hrothi an und bewundern die tüchtige jedoch gefasste Art ihrer Gesellschaft. Sie teilen beide einen Respekt vor der Vergangenheit, auch wenn sich ihre Aufzeichnungsweise deutlich unterscheidet. Während die Hrothi leuchtende Schriften verfassen, schnitzen die Dras ihre Vergangenheit in die Knochen der Gefallenen. Doch darüber hinaus haben sie auch weitere Gemeinsamkeiten: sie ziehen die Isolation in ihrer Umwelt vor, arbeiten beide gerne mit Erzen und Erde, haben kreative Praktiken in der Landwirtschaft und sogar ihr Glaube an die Tugenden und Laster (was die Dras als ähnliches Konstrukt zur Zweifaltigen Königin sehen) bringt sie zusammen.

Waerd - Die Dras und die Waerd hatten zwar Kontakt, doch es herrschte stets ein respektvoller Abstand zwischen den beiden Stämmen. Die Dras sehen im zurückgezogenen, privaten Verhalten der Waerd ihr Spiegelbild. Doch die Waerd treiben die gemeinschaftliche Mentalität auf ein Level, das es selbst den Dras schwer macht sie vollständig nachvollziehen zu können. Die Waerd sind fanatische Importeuere von Jet-Produkten, während die Dras den Großteil ihres Viehs, Schafe und Ziegen, von den Waerd erhalten. Auch eine besondere Delikatesse der Dras kommt aus den Händen der Waerd: Bohnen!

Feindlich

To'resk - Obwohl es keine wirklich feindliche Beziehung zwischen den Dras und den To’resk gibt, haben die To’resk ein Problem mit der schlechten Beziehung zwischen den Dras und den Janoa; denn die Janoa sind mit ihnen verbündet. Deshalb lassen die To’resk die Dras eher links liegen. Durch die natürliche Nähe beider Gebiete jedoch treten die Botschafter der To’resk oft in Kontakt mit den Dras, um Grenzstreitigkeiten zu klären. Da keine der beiden Parteien zu hitzköpfigem Verhalten tendiert, sind diese Gespräche jedoch oft ausgedehnt und langweilig.

Janoa - Die Janoa und Dras entwickelten sich aus dem gleichen Stamm. Doch die Janoa verursachten ein Ereignis, das noch heute durch Fehlinformation und Ignoranz verschleiert wird. Tatsächlich war es so, dass die Janoa Streifen auf ihrer Haut entwickelten und diejenigen, die keine Streifen entwickelten - die Dras, ausstießen. Noch heute leiden viele Dras unter den Vorurteilen, die durch die Janoa seit ihrer Trennung aufrecht erhalten werden.

Veröffentlicht am 21. Juni 2017 von Andreas Amarantidis, zuletzt bearbeitet am 22. Juni 2017 von Andreas Amarantidis.

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Kommentare

Zunjins Avatar
Die Dras sind wohl der Tribe, der den meisten Spielern optisch am wenigstens gefällt. Auch bei mir gewinnen sie hier keinen Blumentopf.

Spielen würde ich sie aber auf jeden Fall gerne, denn sie sind mal völlig anderes. Sumpf / Moor gibt es als Biome selten in MMOs und eine darauf angepasste, spielbare Rasse noch seltener. EverQuest ist da wohl eine der Ausnahmen.

Dazu haben die Dras einen Vorteil für Spieler die sich gern in Ruhe etwas aufbauen. Die Sümpfe sollen dank der natürlichen Mauern und Hindernisse aus Giftpflanzen und anderen Dingen sowie der Gefahr im Moor zu versinken, einen sehr guten Schutz für die dort heimischen Siedlungen bieten.

Die Dras können sich also ganz in Ruhe auf den Aufbau ihrer Städte und ihrer Wirtschaft widmen, ohne Gefahr zu laufen, Opfer von Überfällen anderer Tribes zu werden.
 Zunjin    27 Jun 2017 16:17
TR3LON1STs Avatar
Sehe ich ähnlich. Wenn Hrothi die Kypiq aus ihren Höhlen jagen müssen und Brudvir mit den Neran streiten, sitzen die Dras im Sumpf und gucken den Eindringlingen dabei zu, wie sie durch die giftigen Dornen in den giftigen Sumpf fallen :D
 TR3LON1ST    27 Jun 2017 19:49
Kaneross Avatar
Wenn die Dras nicht so UV enpfintlich wären würde ich sie sogar sehr gerne Spielen auch wenn ich dann das Moor verlassen würde und als Wanderer mich dann irgendwo niederlassen würde. (spiegelt dann bischen mein RL wieder)
 Kaneros    28 Jun 2017 08:20
Grengars Avatar

Kaneros schrieb: Wenn die Dras nicht so UV enpfintlich wären würde ich sie sogar sehr gerne Spielen auch wenn ich dann das Moor verlassen würde und als Wanderer mich dann irgendwo niederlassen würde. (spiegelt dann bischen mein RL wieder)

Mantel mit Kaputze anziehen und gut ist. Dras sind ja keine Vampire, die bei Sonnenlicht verbrennen :D

In der heutigen Welt würden die Dras ewig leben, weil sie gegen Krankheite immun sind. Das ist aus meiner Sicht neben der Nahrungsverträglichkeit ein riesiger Vorteil.
 Grengar    28 Jun 2017 12:00
Silberzunges Avatar
Mich wundert, dass bei all den vier bisher vorgestellten Stämmen nur die Dras besonders zum Barden zu taugen scheinen. Damit ist hoffentlich weniger das Musizieren gemeint, als vielmehr deren Wachsamkeit in Bezug auf das Enttarnen von falschen Identitäten.

Am Äußeren beurteilt, erscheinen sie mir jedenfalls nicht besonders charismatisch. Da sie relativ abgeschlossen leben, sind sie wahrscheinlich auch weniger aufgeschlossen Fremden gegenüber. So oder so kommt ein Dras in der Rolle eines Spielmannes für mich nicht infrage.
 Silberzunge    28 Jun 2017 21:01
Kaneross Avatar
Ich denke man kann mit jeder "Rasse" alles werden das ist ja dass was das Spiel ausmachen soll Die angaben wo zur zeit stehen dienen (in meinen Augen) nur als Richtlinien als was die "Rasse" berühmt ist.

Im echten Leben gibt es das ja auch. Oder schon ist es normal das ein Chinese Cowboy wird? Nein aber möglich trotzdem.

@Silberzunge
Wenn ich dich wär würde ich einfach das Volk wählen welches dir am meisten zusagt Das einzige was ist es ist für dein ersten Char Vielleicht etwas schwerer Barde zu meistern als wenn du ein anderen Tribe gepickt hättest
 Kaneros    29 Jun 2017 10:42
Lokis Avatar
Hmm...ein weiterer Stamm, mit dem ich spielen könnte. Zumindest mit einem Charakter, bis mein Brudvir angekommen ist ;)

Gerade das Thema Nahrungsverträglichkeit (wie Grengar schon angemerkt hat) ist für mich echt interessant....und solange sie nicht so klein wie Hrothi und Kypiq sind, ist es sowieso in Ordnung :D
 Loki    30 Jun 2017 20:19
Draminas Avatar

Silberzunge schrieb: Mich wundert, dass bei all den vier bisher vorgestellten Stämmen nur die Dras besonders zum Barden zu taugen scheinen. Damit ist hoffentlich weniger das Musizieren gemeint, als vielmehr deren Wachsamkeit in Bezug auf das Enttarnen von falschen Identitäten.

Am Äußeren beurteilt, erscheinen sie mir jedenfalls nicht besonders charismatisch. Da sie relativ abgeschlossen leben, sind sie wahrscheinlich auch weniger aufgeschlossen Fremden gegenüber. So oder so kommt ein Dras in der Rolle eines Spielmannes für mich nicht infrage.


Alle Völker werden sicher Barden haben, am Ende liegt es ja auch an den Spielern was sie spielen. Wobei ich glaube, dass du dich in den Dras täuscht. Caspian hat zum Beispiel mal gesagt, dass die Dras hervorragende Diplomaten sind, was auch ihre Liebe zur Demokratie unterstreicht. Wenn sie völlig charismatisch oder schlechte Redner wären würde das nicht ganz so passen. :)
 Dramina    07 Jul 2017 16:46