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[Foren-RP] Das Volksfest von Middenstedt

01 Aug 2017 16:01 - 02 Aug 2017 14:13 #1 von Emma
Die Menschen der Grafschaft Avagast sind harte Arbeit gewohnt und gelten vielleicht auch gerade deshalb als sehr hilfsbereit und humorvoll, was das Leben in der rauen Natur um einiges erleichtert. So verwundert es auch nicht, dass die Avagaster gerne trinken und feiern.

Ein besonderes Highlight ist dabei das alle Jahre stattfindende Turnier des “Gehörnten Recken”, zu dessen Ehren stets ein großes Volksfest, mit Musik, Tanz und Spiel auf dem Marktplatz Middenstedts ausgerichtet wird, das Menschen aus aus Nah und Fern in die Grafschaft lockt.

Während sich die reicheren Bürger delikaten Schinken, Braten, Speck und Würste leisten, nehmen die einfachen Leute meist mit Schmalzbroten und gebratenen Blutwürsten vorlieb, welche sie mit Apfelmost und Bier herunter spülen, während sie den mutigen jungen Männern und Frauen zu schauen, die in der Arena ihr Können feilbieten.



Als Emma erwachte lachte die Sonne durch ihr Fenster und malte helle Lichtflecken auf den bunt gewebten Teppich vor ihrem Bett. Voller Vorfreude sprang das junge Mädchen auf und lief noch in ihrem langen Nachthemd zum Fenster. Sie öffnete es und lehnte sich hinaus, um einen tiefen Atemzug zu machen. Mhh, das wird heute ein wunderschöner Tag! Ich kann es kaum abwarten! Sie blinzelte in die helle Sommersonne und lachte fröhlich auf.

Kurze Zeit später war sie beschäftigt dabei über den Hof zu eilen, vom Hühnerstall zur Küche und dann wieder zur Vorratskammer. Sie summte ein bekanntes Tanzlied vor sich hin und band ihre Haare mit einem Tuch zusammen, sodass sie ihr beim Teig ausrollen nicht in die Quere kamen. Ein paar Strähnen ringelten sich jedoch schon nach kurzer Zeit trotzdem wieder auf ihrer Stirn und sie wischte sie ungeduldig mit dem Arm fort. "Ein Glück, dass ich mich noch mal umziehen werde bevor ich losgehe... Dieses Arbeitskleid ist auf keinen Fall gut genug um sich auf dem Volksfest blicken zu lassen...", grummelte sie vor sich hin und bei der Erwähnung des Volksfestes stahl sich wieder ein Grinsen auf ihr Gesicht.

So, das müsste genügen! Emma wischte sich die Hände an ihrer Schürze trocken und blickte sich in der wieder blitzblank geputzten Küche um. Ihr Blick blieb an dem Stapel Essen hängen, der auf dem gemütlichen, runden Holztisch im Erker lag. Pastete, Suppe, Kuchen und selbstgemachter Apfelmost... Jetzt ziehe ich mir nur noch schnell mein hübsches neues blaues Kleid an und dann kann es schon losgehen zum Marktplatz! Ob wohl wieder so viel getanzt und gesungen wird? Bestimmt! Ich hoffe, dass auch wieder alte Geschichten erzählt werden... Und welche Wettkämpfe wir wohl dieses Mal zu sehen bekommen?

Letzte Änderung: 02 Aug 2017 14:13 von Zunjin.
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02 Aug 2017 16:53 - 03 Aug 2017 07:42 #2 von Koron
Nachdem Emma wieder einmal wie aus dem nichts verschwunden war hörte Koron aus der Ferne Musik und erinnerte sich an den Aushang den er beim Betreten der Stadt gesehen hatte. Dort wurde zum alljährigen Volksfest auf dem Marktplatz eingeladen. Da Amos Grimiure in die alten Bücher vertieft war und sich wohl in nächste Zeit kaum davon abhalten lassen würde beschloss Koron einmal auf dem Fest vorbeizuschauen.

Als sich Koron dem Marktplatz näherte, kamen ihm bereits drei freudig strahlenden Kinder entgegengelaufen. Alle hatten die Hände voller Süßigkeiten und schienen das Fest in vollen Zügen zu genießen. Koron blicken den dreien einen Moment hinterher bis er schließlich weiter um die nächste Ecke bog und vor sich eine feiernde Menge sah. Er war auf dem Marktplatz angekommen.
Letzte Änderung: 03 Aug 2017 07:42 von Koron.


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02 Aug 2017 18:38 #3 von Silberzunge
Noch im Halbschlaf begriffen, umspielte ein Lächeln die Mine des Neraners, der die Augen geschlossen hielt und es sichtlich genoss, von seiner letzten Eroberung mit sanften Wangenküssen geweckt zu werden. Nun konnte er sogar ihre Zunge spüren, die sich, zu seiner Überraschung, recht stürmisch über seine ebenmäßigen Züge wandt. Als seine Sinne zur Gänze zurückgekehrt waren, ließ ihn ein unangenehmer Geruch die Augen öffnen. Mit Schrecken musste er feststellen, dass es nicht jene junge Dame war, die seine Bettstatt teilte, sondern eine Ziege, die gerade dabei war seinen Stiefel anzuknabbern. Mit einem Tritt verscheuchte er das Tier und rieb sich dabei die rechte Wange, wodurch ihm der unangenehme Geruch erneut in die Nase stieg. War alles nur ein Traum gewesen oder hat sie sich im Stillen davon gemacht? Wenn es tatsächlich nur ein Traum gewesen ist, dann fühlte er sich merkwürdig echt an. Ich kann noch immer ihr hübsches Gesicht vor mir sehen, wenn ich die Augen schließe. Neugier und Vorfreude ließen Gaspar hochfahren. Ich muss sie wiedersehen. Sicher wird sich solch ein liebliches Geschöpf das Volksfest nicht entgehen lassen. Ich werde meine talentierte Zunge spielen lassen und sie davon überzeugen, dass es sich lohnt zu bleiben. Er gähnte ausgiebig und verzog angewidert das Gesicht. Vorher sollte ich allerdings dafür sorgen, dass sie besser riecht. Zügig Rucksack und Laute aufnehmend, klopfte er sich das stechende Stroh aus der Kleidung und stürmte aus dem Stall.
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03 Aug 2017 11:31 #4 von Emma
Der Marktplatz war schon voller Leute; sie standen in Grüppchen herum und unterhielten sich während die Kinder zwischen ihnen durch flitzten und laut kreischend Fangen spielten. Emma nickte einigen Bekannten eine Begrüßung zu als sie plötzlich Koron Eldoran auf der anderen Seite des Platzes entdeckte. Er war erst neu zugezogen und hatte sie etwas seltsam behandelt, als sie ihn mit Kuchen als Begrüßungsgeschenk in seinem neuen Haus aufgesucht hatte. Ob er mir wohl noch die hübschen Zeichnungen an seiner Hauswand übel nimmt? Bei diesem Haus ist sowieso ein Anstrich längst überfällig... Emma grinste breit als ihr auf einmal eine Idee kam. Wie wäre es wenn ich ihn etwas aufziehe? Das wird ein Spaß! Sie streckte sich auf die Zehenspitzen, um etwas größer zu werden und winkte wie wild zu Koron herüber: „Huhu! Herr Eldoran!“ Gerade als er in ihre Richtung blickte, sprang sie schnell hinter einen Baum und versteckte sich. Mit der Hand vor dem Mund kichernd kauerte sie dort und lugte erst einige Momente später wieder vorsichtig an dem Stamm vorbei. „Ob er wohl denkt ich sei eine Hexe, die sich nach Belieben in Luft auflösen kann?“

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03 Aug 2017 13:15 #5 von Koron
Koron hörte jemanden seine Namen rufen, doch als er sich um drehte war weit und breit niemand zu sehne. Die Stimme kam im bekannt vor, doch er erinnerte sich nicht wo er sie schon einmal gehört hatte. Verdutzt schaute er weiter in die Richtung aus der der Ruf wohl gekommen sein musste, doch in der feiernden Menge war niemand auszumachen der ihm bekannt war. Wobei das auch nicht verwunderlich war, war er doch erst kurz vorher in dieser Stadt angekommen. Schließlich gab es Koron auf weiter in die Menge zu starren, zuckte mit dem Schludern und lief in Richtung des nächstgelegenen Standes der Apfelmost verkaufte.


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03 Aug 2017 13:36 #6 von Emma
Sie suchte mit den Augen die Menge ab, konnte Koron aber nirgendwo entdecken. „So ein Mist“, murmelte sie und runzelte die Stirn. „Da muss ich mich nächstes Mal wohl mehr anstrengen. Er scheint mich nicht gesehen zu haben .“ Sie richtete sich auf und klopfte sich den Staub von ihrem Kleid. Dann atmete sie tief durch und schüttelte leicht den Kopf. Was soll's. Jetzt werde ich mich erst mal amüsieren. Am besten ich hole mir was zu trinken. Von dem Versteckspielen bin irgendwie durstig geworden. Auf dem Weg zum Getränkestand entdeckte sie Koron wieder. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen. Sie schlich sich vorsichtig von hinten an ihn heran und sprach dann ganz plötzlich, als sie direkt hinter ihm stand: „Guten Tag, Herr Eldoran! Ich bin's, Emma!“

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03 Aug 2017 22:48 - 03 Aug 2017 22:49 #7 von Scipion
Die Tinte war vom langen Nachdenken schon viel zu trocken, und eigentlich müsste auch die Feder nachgeschnitten werden... Als wäre es nicht schon schwer genug, die Informationen über fremde Völker verständlich und kurz zusammenzufassen, verhinderte der Lärm vom nahen Markplatz endgültig das Zustandekommen eines klaren Gedanken. Scipion seufzte und drückte einen Stopfen auf das Tintenfass. Genug! befand er Was solls, eine Pause kann nichts schaden, und auf dem Markt gibt es bestimmt viel Neues für die Zeitung zu erfahren Es dauerte nicht lange, da stand er mit einem frischen Hemd bekleidet in der Haustüre und schloss sie ab. Bücher kauft an solch einem Tag ohnehin ein niemand grummelte er in seinen roten Bart und wandte sich dem Lärm zu, der um die Ecke kam. Ein Junge lief vorbei und hatte es wohl eilig zu den anderen Kindern auf dem Markt zu kommen. Ein paar Schritte weiter konnte er auch schon einen Teil des Getümmels sehen: Einen Seiltänzer, zu dem alle hinauf starrten. Eine willkomene Gelegenheit für Taschendiebe dachte Scipion und hielt Ausschau nach Menschen, die nicht nach oben schauten. Doch da war gerade niemand. Sein Interesse galt schon schnell einem Stand, der Scheren feil bot. Geld hatte er zwar keines eingesteckt. Aber Schauen kostet nichts... und so trat er näher...
Letzte Änderung: 03 Aug 2017 22:49 von Scipion.


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04 Aug 2017 02:16 #8 von Silberzunge
Zwar hatte Gaspar keinen Grund zu befürchten, seine Angebetene nicht wieder zu erkennen – so sie denn überhaupt existierte –, doch hatte er den Drang verspürt, ihr Gesicht auf Pergament festzuhalten. Er war mit seinem Werk nicht vollends zufrieden gewesen, aber das war er selten und so fand die Zeichnung dennoch ihren Weg in seine Brusttasche. Zur Feier des Tages hatte er sich gewaschen und sein Haar gebürstet. Es hatte ihn einige Mühe gekostet, den Stallgeruch loszuwerden und das Stroh herauszubekommen, welches ihn immer noch von Zeit zu Zeit zu pieksen schien.

Mittlerweile war er auf dem Marktplatz angekommen und konnte schon einige Stände erblicken, wo verschiedene Handwerksprodukte feilgeboten wurden. Er interessierte sich aber nur für eine Sache und es war unklar, ob er sie hier in all dem Trubel finden würde: Die junge Dame aus seinem Traum. Nun, dann will ich mal etwas Aufmerksamkeit auf mich lenken. Mit etwas Glück macht sich mein Spiel gut bezahlt und ich kann meine Liebste ausführen, so ich sie finde oder sie mich findet. Er sah sich nach einem geeigneten Ort um und nahm eine entspannte Haltung unter einem wohlig duftenden Kirschbaum ein. Mit einer fließenden Bewegung ließ er die Laute samt Riemen um seinen Körper gleiten, sodass er sie nun in seinen Händen hielt. Mit der Rechten löste er einen braunen Lederbeutel von seinem Gürtel und ließ ihn vor sich auf den Boden fallen. Sogleich begannen seine Finger, die Saiten der Laute zu berühren, zu zupfen und zu streichen und damit eine Melodie zu erzeugen, welche an viele Ohren dringen sollte, ohne jedoch aufdringlich zu wirken.
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04 Aug 2017 07:41 #9 von Koron
Als Koron plötzlich und vollkommen unerwartet den Ausruf „Guten Tag, Herr Eldoran! Ich bin's, Emma!“ hinter sich hörte bekam einen so großen Schreck, dass der den zuvor gekauften Apfelmost fallen ließ. Der Becher viel auf Boden, zerbarst in tausend Scherben und benetzte den Boden mit der grüngelblichen Farbe des Apfelmostes. Koron drehte sich herum um zu sehen wer ihn so erschreckt hatte. Als er Emma erkannte dachte er „Die Hexe….“, ging einen Schritt zurück und trat dabei so unglücklich in Überreste seinen Getränkes, dass er auf diese Ausrutschte. In einem großen Bogen flog Koron auf den Boden und es wurde im schwarz vor Augen.

((OOC: Da ich ab morgen für eine Woche in Urlaub bin, hab ich mich mal aus dem RP rausgenommen ;) ))


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04 Aug 2017 14:47 #10 von Emma
Mit Entsetzen sah Emma wie Koron die Balance verlor. Für einen Augenblick schien es ihr beinahe als bliebe die Zeit stehen und sie sah nur Korons vor Schreck geweitete Augen. Dann gab es einen dumpfen Knall, als sein Körper auf dem Boden aufschlug und der trotz der Geräuschkulisse um sie herum in ihre Ohren zu schneiden schien.
Sie fiel auf die Knie, ungeachtet der Scherben und des verschütteten Apfelmostes, ihre Hände flatterten unsicher über Korons Brust und sie rief leicht panisch seinen Namen: "Herr Eldoran! Herr Eldoran! Koron! Wach auf! Sag doch was!" Keine Reaktion. Die umstehenden Bürger hatten den Sturz gesehen und kamen voller Neugierde näher. "Habt ihr das gesehen?" "Hat sie ihn etwa geschubst?" "Vielleicht sollten wir die Wache rufen..." raunte es um Emma herum. Jetzt blickte sie auf und sah sich, immer noch in der Pfütze kniend, hilfesuchend um. "Ist hier jemand Arzt? Bitte, er braucht Hilfe, ist hier denn niemand der ihm helfen kann?" bat sie flehentlich. Was habe ich nur getan? Ich wollte ihn doch nur etwas erschrecken! Hätte ich doch bloß nichts getan... Ihr Blick fiel wieder auf Koron. Er sah so verletzlich aus, wie er da mit geschlossenen Augen lag. Zum Glück scheint er wenigstens nicht zu bluten. Und man kann sehen, dass er atmet. Seine Brust hebt und senkt sich. Ein großer, etwas dicklicher Mann drängte sich durch die Menge und sprach mit tiefer beruhigender Stimme: "Ich habe jemanden zur Accademia geschickt. Sie werden gleich ein paar Leute schicken, die sich um ihn kümmern. Keine Sorge, es wird bestimmt alles gut." Emma sah voller Dankbarkeit zu ihm auf und vor Erleichterung traten ihr beinahe Tränen in die Augen.

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