Die meisten Menschen Elyrias sind Anhänger einer der fünf Hauptreligionen der Welt, von denen bislang zwei bekannt gegeben wurden: die Qindred und die Virtori. Jede der Religionen hat ihr eigenes Glaubensgerüst, ihre eigenen Überlieferungen und Vorstellungen von der Schaffung der Welt.

Die Qindred sind die Anhänger einer der fünf großen Religionen Elyrias. Sie halten sich für die Nachfahren der Qin und glauben, dass die alte Welt, in Folge von "The Burning', einem apokalyptischen Ereignis, in Stücke gerissen wurde. Elyria sei eine dieser so entstandenen Ebenen und nur noch das blasse Abbild, der blühenden alten Welt.

Die Qin

Laut den Überlieferung der Qindred existieren mehrere Qin. Diese werden als Götter verehrt, gelten als alterslos, aber nicht unsterblich. So gilt der Qin des Feuers, Daemon, als der bislang erste und einzige Qin der gestorben ist.

Angelica (Qin of Light)

Angelica ist der Anfang aller Dinge. Sie ist die "Ur-Mutter" aller Qin und Erschafferin der Welt, welche sie mit den Anchients (Alten) bevölkerte, die man heute auch die Antepyruvians nennt.

Luna (Qin of Darkness)

Angelika fühlte sich einsam und so schuf sie aus ihrem Schatten, Luna, ihre Schwester. Luna verriet Angelica und zeugte mit Ao, Angelikas Ehemann, einen Sohn namens Mann. Dies war der Auslöser für den ersten Krieg der Götter.

Die beiden Schwestern Angelica (links) und Luna (rechts)Die beiden Schwestern Angelica (links) und Luna (rechts)

Ao (Qin of Life)

Zu Beginn waren Angelica und Luna unzertrennlich, doch noch einiger Zeit wollte Angelica als die Gesellschaft einer Schwester, sie sehnte sie sich nach einem Liebhaber. So erschuf Angelika aus ihrem Licht Ao, den Qin des Lebens und nahm ihn zum Ehemann. Zusammen zeugten sie die Zwillinge Terra und Oceanus. Doch noch einiger Zeit betrog Ao Angelica mit Luna und zeugte mit ihr einen gemeinsamen Sohn namens Mann.

Sanguinis (Qin of Death)

Auch Luna war neben der Affäre mit Ao auf der Suche nach einem Partner. So erschuff sie Sanguinis und nahm in zum Mann. Aus dieser Ehe enstammen die Kinder: Daemon und Tora.

Terra (Qin of Earth) und Oceanus (Qin of Water)

Die beiden Zwillinge Terra und Oceanus sind die Kinder von Angelica und Ao. Beide besitzen die Fähigkeit neues Leben zu erschaffen und so formten sie die Kontinente und Oceane der Welt und füllten sie mit Leben. Neben Angelica besitzt Terra als einzige der Qin die Fähigkeit andere Qin zu schaffen, ohne dass diese gezeugt wurden.

Die beiden Zwillige Oceanus (links) und Terra (rechts) bei der Erschaffung der Ozeane und LandmassenDie beiden Zwillige Oceanus (links) und Terra (rechts) bei der Erschaffung der Ozeane und Landmassen

Tora (Qin of Air) und Daemon (Qin of Fire)

Die beiden Kinder von Luna und Sanguine. Daemon starb während des Krieges der Götter, als bislang erster und einziger Qin. Sein Tod löste "The Burning" (siehe unten) aus, eine Katastrophe die bekannte Welt zerstörte.

Serene (Qin of Solitude)

Serene, die Qin der Einsamkeit, wurde von Terra als Frau für Daemon erschaffen. Sie galt als Schönste unter allen Qin. Leider konnte sie sich Daemon nicht nähern, da sie verwundbar gegenüber seinen Flamen war. Daemon der in Wollust verging, schmiedete einen Ring, der Serene schützen sollte. Dies tat er auch, bis die Flammen der Leidenschaft so stark brannten, dass auch der Ring keinen Schutz mehr bot. Trotz unerträglicher Schmerzen wurde Serene dennoch Schwanger. Jedoch wurde sie in Folge der Liebesnacht so durch die Flammen entstellt, dass sie sich für ein abgeschiedenes Leben in Einsamkeit entschied, wo sie ihren Sohn Erathor zur Welt brachte.

Erathor (Qin of the Desert)

Sohn von Daemon and Selene. The ground around him became partched and died, creating a desert. As Erathor grew Selene eventually gave Daemons ring to Erathor for safekeeping as she had no use for it.

Mann (Father of Man)

Mann ist das uneheliche Kind, dass Ao mit Luna zeugte, er Angelica mit ihr betrog. Dies hatte den Krieg der Götter und das Ende der Welt zur Folge, worauf Mann und dessen späteren Nachkommen, die Menschen, von den anderen Qin verflucht von Haven, nach Elyria verbannt wurden, wo sie bis heute ihre Existenz fristen.

Ein Nachfahre von Daemon bei der Schmiede von KarcionEin Nachfahre von Daemon bei der Schmiede von Karcion

The Burning

Ao betrog Angelica mit ihrer Schwester Luna und zeugte mit ihr einen Sohn namens Mann. Als Angelica den Verrat bemerkte, war sie darüber so erzürnt, dass sie die Vernichtung von Luna und ihrem Sohn anordnete. Dies löste das Ereignis aus, dass die Qindred den Krieg der Götter nennen.

Daemon, der Qin des Feuers und Halbruder Manns, wurde während der Kämpfe getötet. Sein Tod hatte zur Folge, dass Elyria von einem Meer von Flammen verschlungen wurde. Eine apokalyptische Katastrophe die die Qindread "The Burning" nennen. Die andere Qin versuchten die Welt vor den Flammen zu retten, doch weder konnten sie die Flammen kontrollieren, noch gelang es ihnen den entstandenen Schaden rückgängig zu machen.

Daher entschiedenen sie sich die Sphäre der Welt in drei physische Ebenen zu teilen: Haven (Ebene der Qin), Elyria (Ebene der Menschen) und Karcion (Ebene der Dämonen). Zwischen den drei Ebenen befindet sich die astrale Ebene, in die die Seelen der Verstorbenen Menschen aufsteigen, bevor sie zur "Akasha-Records" zurückkehren und wiedergeboren werden können.

Die Flammen die die Welt umhüllten wurden in die Karcion Ebene verbannt, wo die Nachfahren von Daemon, die sog. Dämonen, darunter auch einige Drachen leben. Mann und seine Nachfahren wurden hingegen von den anderen Qin aus Haven vertrieben und seine Kinder wurden mit einem Fluch belegt, so dass sie auf alle Zeit eine schwache, unbedeutende Existenz führen müssen.

Ihre neue Heimat wurde die Ebene namens Elyria, in der wir, die Nachfahren Manns bis heute leben, zumindest wenn es nach den Schriften der Qindred geht.

Die Teilung der Welt in die drei Ebenen: Haven (links), Elyria (mittig) und Karcion (rechts)Die Teilung der Welt in die drei Ebenen: Haven (links), Elyria (mittig) und Karcion (rechts)

Veröffentlicht am 24. August 2016 von Matthias Winter, zuletzt bearbeitet am 10. September 2016 von Matthias Winter.