Der Kypiq-Stamm ist ohne Frage der zierlichste Stamm. Ihre kleine Körpergröße und ihr goldiges Auftreten jedoch lenken nur vom Nutzen ihrer Erscheinung ab. Durch ihre Größe von durchschnittlich 1,22m und ihr Gewicht von durchschnittlich 30kg sind die Kypiq viel flinker unterwegs. Das ermöglicht es ihnen, ihre Siedlungen in die Baumkronen der gemäßigten Waldregionen Elyrias zu bauen. Ihre olivfarbene Haut und ihr hellbraun, kastanien- oder herbstfarbenes Haar ermöglicht es ihnen, vor den Laub- und Nadelwäldern beinah vollständig optisch zu verschwinden. Eine der offensichtlichsten Eigenschaften der Kypiq sind ihre großen, braunen Augen, die sich über viele Jahre hinweg entwickelt haben. Unter dem dichten Laubdach erlauben sie ihnen besser zu sehen. Doch gerade wegen der großen Augen und ihrer kindlichen Erscheinung werden sie von anderen Stämmen oft auch mit Spitznamen tituliert, die es ihnen schwer machen, das Klischee eines Eichhörnchens loszuwerden.

Vorteile

  1. Kleine Körpergröße - können sich gut verstecken und passen in winzige Ecken, in die andere Stämme nicht passen
  2. Verbesserte Augen - kann bei wenig Licht sehen - glühen im Dunkeln, wie die Augen des Cannis Rabbit.
  3. Tier Emotes - Emotes ahmen Tiergeräusche nach.

Nachteile

  1. Kleine Körpergröße - außerhalb ihrer natürlichen Umgebung haben die Kypiq Schwierigkeiten an höhere Stellen zu gelangen. Darüber hinaus können sie nicht jede Ausrüstung verwenden und nicht jedes Reittier nutzen.
  2. Vegetarier - da das Überleben der Kypiq vom Wald und seinen Bewohnern abhängt, haben sie schon vor langer Zeit aufgehört die Tiere der Wälder zu jagen. Auf Fleisch zu verzichten, hat jedoch auch Konsequenzen für die Physik der Kypiq. Sie können nicht die gleiche Menge an Nährstoffen aus ihrer Nahrung nehmen und brauchen so länger, um sich mit genug Energie zu versorgen.
  3. Glaskiefer - Ihre zierlichen Körper Machen die Kypiq wendiger, jedoch gleichzeitig auch anfälliger für schwere Hiebe und Stuns.

Stats ( Sozial > Mental > Physik)

Alle Lebewesen in Elyria liegen entlang eines dreigliedrigen Koordinatensystems. Jede Achse steht für ein anderes Attribut: Mental (Wille, Vernunft, Fokus), Sozial (Überzeugung, Intuition, Führungskraft) und Physik (Stärke, Wendigkeit, Ausdauer). Hier ist die Veranlagung der Kypiq zu diesen drei Attributen dargestellt. Dabei ist zu beachten, dass die Startwerte eines Charakters zwar auf seinen Eltern basieren, die Blutlinie jedoch vorgibt, wie schnell man dieses Attribut verbessern kann.

  • Physik
    • Obwohl sie so klein wie die Hrothi sind, sind sie eher proportional und dünn, wie die Neran, gebaut. Daher brauchen sie auch wenig Kraft, um einen Baum hochzuklettern, werden schnell müde und sind der körperlich am wenigsten begabte Stamm. Lediglich die Wendigkeit der Kypiq, die über viele Jahre durch das Klettern und Springen unter den Baumkronen entstand, ist einzigartig unter allen anderen Stämmen.
  • Mental
    • Ein kluger Kypiq ist ein erfolgreicher Kypiq. Durch ihren Einfallsreichtum und ihre Tapferkeit werden sie oft für wichtelartige Halunken gehalten. In der Regel von Leuten, die ihr Genie nicht erkennen. Sie tendieren nicht dazu lange über etwas nachzudenken und wollen sich lieber gleich die Hände schmutzig machen, um ein Problem zu lösen.
  • Sozial
    • Die Kypiq sind von Natura aus sozial. So ist es nicht unüblich, dass Kypiq bei Problemen auch zusammen arbeiten. Sie verlassen sich dabei auf ihre Intuition, um Gefahren zu erkennen, Fremde einzuschätzen und Probleme anzugehen. Wem sie sich zeigen, den heißen sie auch willkommen. Zusammen mit ihren guten Manieren und ihrem schelmischen Scharm, können sie durchaus besänftigend und nett wirken.

Geschichte

Vor den Neran, Kypiq, Hrothi, und Brudvir existierte eine Volksgruppe, die Schriftgelehrte “Proto-Neran” nennen. Man glaubt, dass diese Volksgruppen von der prähistorischen Rasse der Mann abstammen. Man weiß nicht, wie die Evolution der einzelnen Stämme begann, doch zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit gab es einen Auslöser, der die Proto-Neran aufspaltete und sie dazu zwang aus ihrer Heimat zu fliehen.

Während dieser Aufspaltung flohen die Proto-Neran vor einem unbekannten Feind oder Leiden in unterschiedliche Richtungen. Einige von ihnen flohen in die hohen Berge, wo die Luft so knapp war, dass weder Bäume wuchsen, noch Feinde hätten folgen können. Andere gruben sich tief in die Berge, die an die gemäßigte Steppe grenzten, und erschufen dort ihre neue Heimat unter dem Schutz des ewigen Steins. Wiederum Andere, die im Laufe der Zeit zu den Kypiq wurden, flohen das Grasland auf der Suche nach einer neuen Heimat. Sie kamen an einen großen Wald, der sie zu beginn überhaupt nicht willkommen hieß. Was die Kypiq heute als eine liebevolle, schützende Verbindung zum Wald kennen, war zu dieser Zeit eine Begegnung mit Klauen, Fängen und Tod durch die Raubtiere des Waldes, wie die Bären, Pumas und Canis Rabbits.

Unter diesen Vorgängern der Kypiq war eine Frau mit einem einzigartigen Verstand. Dieser brachte sie dazu nicht nach unten, sondern nach oben zu schauen. So kletterten sie in die Baumkronen der Wälder. Hier fertigten sie jegliche Form von Werkzeug und errichteten schützende Behausungen. So lernten sie die Bäume des Waldes kennen. Durch eine stetige Evolution, und nach vielen Stürzen aus dem Laubdach, entwickelten sich die Kypiq zu immer kleineren Wesen, die sich immer geschickter durch den Wald bewegen konnte.

Kultur

Grundsätzlich vermeiden sie gewalttätige Auseinandersetzungen. Denn Gewalt ist für Stämme mit kleinem Verstand! Die Kypiq verlassen sich eher auf ihre Werkzeuge. Sie sind die Beschützer der Bäume und das nicht nur weil diese ihre Heimat sind. Wenn die Wälder leiden, leiden auch die Kypiq. Denn aus den Wäldern nehmen sie sich ihren Unterhalt, ihre Ressourcen und ihren Schutz. Selbst wenn es nur aus Pragmatismus wäre, sind sie feurige Verteidiger ihrer Umwelt.

Die Kypiq sind ein cleverer Stamm, der sich seinen Wohlstand durch das Erfinden und Tüfteln erarbeitet hat. Hartnäckig und entschlossen vergessen sie manchmal ihre winzige Körpergröße und können sich mit Brudvir genauso anlegen, wie mit allen anderen Stämmen.

Grundsätzlich sind sie freundlich und herzlich. Doch wer den Wald missachtet, erntet den Zorn der Kypiq, auch wenn sie trotzdem eine freundliche Fassade beibehalten. Von Natur auf neugierig, stellen sie viele Fragen und haben Spaß daran sich fahrenden Händlern anzuschließen, um so mehr über fremde Länder zu erfahren. Sie sind beinahe immer bereit etwas gegen eine neue Apparatur oder Technologie einzutauschen, die sie vorher noch nicht gesehen haben.

Sprache

Die Kypiq sprechen, wegen ihrer geschichtlichen Verbindung zu den Proto-Neran und dem regen Austausch mit ihren hochgewachsenen Nachbarn, einen modernen Dialekt dieser Sprache. Darüber hinaus kommunizieren die Kypiq in einer eigenen Sprache, die von Fremden nur „Wald Geschwätz“ genannt wird. Diese einzigartige Form der Kommunikation besteht aus unterschiedlichen Klängen, die für das ungeschulte Ohr, wie Vogelgezwitscher, knackende Äste und Grillenzirpen klingt. Auch in Gegenwart ihrer Neranischen Nachbarn können sie sich unterhalten ohne verstanden zu werden, da sie diese Sprache nicht an Fremde weitergeben, die ihre Achtung des Waldes und der Faedin nicht teilen. Eine damit verbundene Eigenschaft der Kypiq ist, dass sie die Klänge von Tieren aus dem Spiel wiedergeben (z.B. ein Knurren-Emote). Das ermöglicht es den Kypiq einige der Waldbewohner auf Kommando zu imitieren.

Religion

Die Kypiq sind Faedin, Anhänger einer animistischen Religion, die ihre Wurzeln in den Kräften der Natur hat. Sie glauben, dass die physische und spirituelle Welt untrennbar miteinander verbunden ist und dass jedes Lebewesen, nicht nur die Mann, eine Seele besitzt. Dieser Glaube wird in fast allen Aspekten der Fae-Kultur widergespiegelt; nicht nur in ihren Zeremonien und in der Vorherrschaft der Tiere, sondern auch in der Pflanzensymbolik in ihrer Kunst.

Wie in anderen Religionen, teilen die Faedin die gleichen Grundsätze mit den anderen Stämmen, unterscheiden sich jedoch in individuellen Bereichen. Während die Brudvir daran glauben, dass Tiere Seelen haben, jedoch nicht die Bäume und Insekten, glauben die Kypiq daran, dass alle lebenden Dinge eine Seele haben und beschützt werden sollten.

Daraus resultiert ihre Position als Beschützer der Wildnis. Als Teil ihrer Religion haben die Kypiq geschworen kein Lebewesen zu töten. So sammeln die Kypiq zwar Nüsse, Beeren und Samen von Pflanzen, würden jedoch niemals ihre Wurzeln essen und die Pflanze verkümmern lassen. So können sie auch das Fleisch eines toten Tieres essen, würden es jedoch niemals jagen. Ihr Unwille zu töten, hat ihnen das Vertrauen vieler Waldbewohner geschenkt. Die Kypiq sind dadurch talentiert im Zähmen von Tieren. In Legenden wird sogar von Kypiq berichtet, die mit Tieren sprechen konnten.

Doch ihre Ernährung hat auch Schattenseiten. Nach Generationen vegetarischer Ernährung, fehlen den meisten Kypiq die Enzyme um Fleisch effektiv zu verdauen. Dadurch erhalten sie keine Proteine aus dem Fleisch und es sättigt sie nicht. Im Gegenteil, sie werden träge nachdem sie Fleisch zu sich genommen haben.

Unterhaltung

Die Kypiq sind ein energiegeladenes Volk. Das spiegelt sich mit Sicherheit auch in den spitzbübischen Spielen wider, die sie spielen. Sie bewerfen ahnungslose Reisende mit Kiefernzapfen oder bringen sie dazu zu glauben, der Wald sei verwunschen. Darüber hinaus mögen sie es sich in athletischen Spielen zu messen. Dazu gehören Parkour Wettbewerbe und Wettrennen durch die Baumkronen der Wälder.

Musik

Die Kypiq singen Lieder, die die Nature und die darin lebenden Lebewesen ehren. So huldigen sie den Bäumen, die ihnen ihre Behausung und ihre Sicherheit schenken, und den Wäldern, die ihnen ihr Leben ermöglichen. Sie nutzen eine Vielzahl verschiedener Instrumente, darunter Blasinstrumente, Streichinstrumente und Trommeln. Nachts, und manchmal sogar am Tag, hört man im gesamten Wald, und manchmal auch darüber hinaus, die Feiern der Kypiq.

Kunst

Die hochwertigen Seidenteppiche und feinen, luxuriösen Seidengewänder werden für ihre hohe Qualität sehr geschätzt. Sie zeigen häufig Darstellungen von mächtigen Tierwesen, wunderschönen Landschaften und Aussichten sowie von den Elementen, die die Kypiq anbeten.

Die Wohlhabenden anderer Stämme zahlen oft Unsummen für die feine Seide. Doch unter den Kypiq sind diese Stoffe unter allen sozialen und finanziellen Klassen alltäglich.

Konzeptzeichnung der NeranKonzeptzeichnung der Neran

Ressourcen & Umwelt

Die Kypiq leben in den größten Wäldern, die die Welt je gesehen hat. Sie konkurrieren, wenn überhaupt, nur mit den Wäldern der Tropen. Ihre Körpergröße macht es gefährlich in anderen Biomen zu überleben; nur in den Baumkronen finden sie Frieden.

Da sie Hand in Hand mit der Natur leben, finden die Kypiq in den Wäldern alles, was sie für ihren Unterhalt, ihre Wirtschaft und ihren technologischen Reichtum brauchen.

Nahrung

  1. Früchte, Beeren, usw. (Primär)
  2. Waldvegetation (Primär)

Behausung

  1. Blätter, Äste (Teile des Baums) (Primär)
  2. Bäume (Eisenbaum) (Primär)

Kleidung

  1. Blätter
  2. Stoff (Sekundär)
  3. Seide (Primär)

Werkzeuge & Waffen

  1. Holz (Primär)
  2. Metall (Sekundär)

Behälter

  1. Boden (Aufschüttungen)
  2. Holz (Baumstumpfe)
  3. Metall (Sekundär)

Architektur

Dadurch, dass sie die Bäume als Grundlagen nutzen, wenden sie eine additive und keine subtraktive Architektur an. Das bedeutet, dass sie die Bäume so weit wie möglich unverändert lassen und sich nur nehmen, was sie für ihre Infrastruktur brauchen.

Ähnlich wie bei den Neran, bewohnen die Kypiq ihre Häuser mit ihren Familien. Ihre Gemeinschaften sind eng miteinander verbunden. Familien, die so nah beieinander wohnen haben eine enge soziale Bindung und teilen sich viel Raum.

Die Wohlhabenderen, oder Klügeren, leben höher gelegen in den Baumkronen. Der Verwalter des Waldes (Steward of the Forest) lebt im größten, stärksten Baum der Siedlung.

Die Kypiq haben ein komplexes System aus Seilrutschen entwickelt, das es ihnen erlaubt von Baum zu Baum zu gelangen, ohne den Boden zu berühren.

Soziologie

Die Kypiq sind eine Gruppe von Schelmen, so viel ist sicher. Sie sammeln viel, was zu einem Nachteil wird, wenn man nur begrenzten Platz hat.

Fähigkeiten und Berufe

  • Architekten
  • Sammler
  • Seidenraupenzüchter
  • Kämpfer (Mokshin)
  • Ingenieur
  • Bastler
  • Kundschafter
  • Schneider
  • Alchemist
  • Händler

Soziale Klassen

Die sozialen Klassen der Kypiq werden nicht durch die persönlichen Hierarchien bestimmt, sondern durch ihre Stellung im Wald, den sie ehren.

  • Wächter des Waldes (Guardians of the Forest) (Adel)
  • Hüter des Waldes (Keeper of the Forest) (Aristokratie / Bürgermeister)
  • Verwalter des Waldes (Stewards of the Forest) (Landadel)
  • Diener des Waldes (Servants of the Forest) (Bürger)

Durch die gemeinsame Herkunft mit den Neran, nutzen die Kypiq Bezeichnungen, die wie Neran-Kauderwelsch klingen: Kindomes, Dutrees, Suntrees, Burtrees, and Tallements.

Der Anführer der Kypiq wird Seele der Wälder (Spirit of the Forests) genannt. Die Wächter, die von der Seele angeführt werden, sind als Dornen und Wurzeln bekannt. Da Intelligenz, als wichtige Eigenschaft im Wald, und Führungskraft, als geistige Aufgabe, grundlegend für die Wächter sind, sind diese auch oft erfolgreiche Erfinder und hingebungsvolle Faedin.

Land-und-oder-Baum-Besitzer werden Verwalter des Waldes und sollen den Wald pflegen und Tallements zur Verfügung stellen. Sie widmen sich eher dem praktischen Handwerk. Die Hüter des Waldes überwachen die Tallements oder Burtrees und sind, abhängig davon wo der Wald liegt, bewandert im Fallenstellen, in der Alchemie oder im Merkantilismus.

Führung

Die Seele des Waldes ist der Klügste unter den Kypiq und somit der am besten Qualifizierte, um anzuführen und dem Wald zu dienen. Intelligenz kommt in unterschiedlichster Form und so schätzen die Kypiq großartige Erfinder genau so sehr wie trickreiche Diebe - so lange ihr Einfallsreichtum groß und ihr Verhalten annehmbar ist. Sie halten nichts von Bösartigkeit. Ihre Politik beinhaltet nur gutartige Trickserei und Betrug.

Kommt es zu einem Machtvakuum, wird die Seele des Waldes durch einen geistigen Schlagabtausch bestimmt.

Bildung

Die Kypiq schätzen einen regen Verstand und ermutigen selbst die Jüngsten zu Experimenten und aktiven Beobachtungen. Sie bevorzugen den praktischen Weg zur Bildung und würden vor einem staubigen Buch der Hrothi eher in Ohnmacht fallen.

Diejenigen mit Interesse an Alchemie, lernen mit den größten Alchemisten der Kypiq im Kinothian. Das Kinothian ist eine Schule im großen Pilzwald im Norden. Diese Institution existiert bereits seit Hunderten, wenn nicht Tausenden von Jahren. Näher an ihrer Heimat, dort wo der Wald auf das Grasland trifft, steht das Arkyn. Diese Institution wird sowohl von Neran, als auch von Kypiq besucht. Hier lehren die großen Bastler und Mechaniker. Das Arkyn ist ein sehr eindrucksvolles Gebäude, gebaut wie ein Uhrwerk mit vielen Zahnrädern, Hebeln und Getrieben. Es repräsentiert die Blüte der Ingenieurskunst in Elyria.

Nicht alle Kypiq streben nach einer Karriere in der Wissenschaft oder Technik. Doch viele von ihnen können sich selbstbewusst mit Geschichten beider Bereiche brüsten. Diejenigen, die das nicht wollen, verfolgen oft Handwerk, das weder besonders zeitintensiv, noch besonders aufregend ist. Dazu gehören das Weben, das Fallenbauen oder das Anfertigen von Waffen. Diese Fähigkeiten können an jedes Mitglied der Gemeinschaft weitergegeben oder von durchreisenden Händlern oder nahe gelegenen Neransiedlern gelehrt werden.

Militär

Da die Kypiq nicht sehr stark sind, greifen sie auf ihren Verstand zurück und nutzen die Vorteile des Terrains und die Schlagkraft ihrer Erfindungen zur Verteidigung ihres Waldes. Ihre Truppen nutzen eine Kombination aus Guerilla Taktik und Fallen. Sie bevorzugen einen sehr mobilen Kampfstil. Im Wald sind sie am stärksten, da sie hier, durch ihre Körpergröße, einen eindrucksvollen Vorteil beim Verstecken haben. So können sie große Truppenverbände versteckt über viele Gebiete hinweg bewegen. Diese Vorteile schwinden in offenen, flachen Gebieten, in denen es fast keine Deckung gibt. Deshalb blieb der Wald so lange unter der Kontrolle der Kypiq.

Ein kleiner Teil ihrer Armee besteht aus Sabotage-Spezialisten, genannt Mokshin. Diese Gruppe fingerfertiger Mechaniker wird im Kampf zu einem furchteinflößenden Gegner, der die Armee des Feindes im Verborgenen auseinander nimmt. Sollten die Grenzen der Kypiq gefährdet sein, entsenden die Kypiq die Mokshin auch um Alliierten, wie den Neran, zu helfen.

Globale Beziehungen

Freundschaftlich

Neran - Die Neran und Kypiq verstehen sich. Das hat vor allem etwas mit dem ständigen Handel zu tun. Sie tauschen Milchprodukte, Farben und Seiden. Doch auch ihr gegenseitiger Respekt für ihren Einfallsreichtum und die Zuverlässigkeit ihrer Architektur bringt die beiden Stämme zusammen. Auch wenn die Neran den Standards im Pflanzenschutz der Kypiq nicht gerecht werden, gehen sie nicht sorglos mit ihrem Land um. Ihre Nachhaltigkeit und ihre Effizienz sind auch unter Kypiq lobenswert.

Feindlich

Hrothi - Die Hrothi misstrauen den Kypiq. Das beruht auf ihrer Neigung funkelnde Gegenstände zu sammeln und auf ihrer Fähigkeit sich in den Tunneln der Hrothi problemlos zu bewegen. Die Kypiq haben endloses Interesse an den unterirdischen Gängen, aus denen sie ständig verjagt werden und den leuchtenden Manuskripten der Hrothi, die sie nicht anfassen dürfen. Sie teilen sich ein starkes Bedürfnis zu Beschützen und ein glaubegetriebenes Interesse an Wissen. Doch den Hrothi missfällt der experimentelle und oft chaotische Ansatz, den die Kypiq verfolgen. Die Hrothi pflegen zu sagen „Sogar ein Meißel kann den Berg fällen.“

Janoa - Die Kypiq wollen mit den Janoa absolut gar nichts zu tun haben. Sie sind von ihrer Jagd, oder wie sie es nennen, dem Abschlachten der Seelen, angewidert. Während die Kypiq die Flora und Fauna des Waldes schützen, glauben die Jäger der Janoa daran, dass sie die Seele ihrer Beute in sich aufnehmen können und dadurch stärker werden. Es gibt Gerüchte, denen zufolge die Janoa den Phoenix bis zur Ausrottung gejagt haben, weil sie sich Unsterblichkeit davon erhofft hatten. Nun vermuten die Janoa einen ähnlichen Vogel in den Baumkronen der Wälder.

Brudvir - Die Brudvir sind breitgewachsene Fleischfresser, die auf die winzigen, vegetarischen Kypiq hinabschauen. Obwohl der ein oder andere Abenteurer unter den Kypiq in die Taiga reist, um dort mit den Brudvir zu handeln, sind die Brudvir grundsätzlich nicht in ihren Wäldern willkommen. Zu unsicher ist es, dass die Brudvir nicht doch jagen und töten. Anstatt sie direkt zu konfrontieren, suchen die Kypiq nach anderen, subtileren Wegen, um die Brudvir zu stören, ihnen aufzulauern oder sie vom Eindringen in den Wald abzubringen. Und selbst wenn es ihnen gestattet wurde den Wald zu betreten, werden sie immer eskortiert - ob sie es sehen oder nicht.

Veröffentlicht am 18. Juni 2017 von Andreas Amarantidis, zuletzt bearbeitet am 19. Juni 2017 von Marco Nass.